Mittelalter

Im XVI Jh. wurden die ersten Schritte zur Wiederinstandsetzung des Monumentes unternommen, welche ermöglichten, dass die Reste des römischen Leuchtturms, sobald restauriert, Ende des XVII Jh., zu einer der wesentlichen Orientierungsbastionen für Schiffe im Nordwesten Spaniens wurden.

In der Mitte des XVI Jh. sahen die Koruner den Turm nach wie vor als unerschöpflichen Steinbruch für neue Bauarbeiten der Stadt. Wieder und wieder verbot der Stadtrat, als Eigentümer des Leuchtturms, den Abbau von Material, aber mit wenig Erfolg. Ebenso führte er eine Reihe von Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten am Bauwerk durch, wie den Kauf von Holz 1537 und 1562, um im Inneren eine Treppe zu erbauen, die den Aufstieg durch die Kammern hindurch, zur Leuchte des Turms ermöglichen sollte, nachdem die externe Rampe verschwunden war.

In dieser Phase der Wiederinstandsetzung war es möglich den Leuchtturm wieder in Betrieb zu nehmen, da die Anzahl der Schiffe durch den Verkehr der Halbinsel sowie durch den internationalen Verkehr mit Europa und Amerika signifikant stieg. So wurde A Coruña damals zu einem strategischen Hafen des Atlantik aufgrund seiner hervorragenden Position am Ende eines breiten Flusses, an einer Unwetter geschützten Stelle des Ozeans, allerdings aber mit der Schwierigkeit einen schmalen Zugang zu besitzen, der die Einfahrt in den Hafen für diejenigen Schiffsfahrer erheblich erschwerte, denen dieser Abschnitt der Küste unbekannt war. Diese Umstände erklären die Bemühungen des Stadtrates den alten Leuchtturm, nach schüchternen Verbesserungsarbeiten, für den maritimen Gebrauch wiederherzustellen, um ihn als Leuchtsignal, Wachturm, aber auch als maritimes Leuchtsignal einzusetzen und somit von seiner alten Funktion zu profitieren. Die Kartographie dieser Epoche enthält das Abbild des Leuchtturms, wobei sogar die englischen nautischen Karten, obwohl potentieller Feind Spaniens, auf den Turm verweisen.

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